über mich

Warum fotografierst du, werde ich öfter gefragt. Welche Antwort darauf ist die Richtige? Weil die sinnlosesten Sachen immer am meisten Spaß machen. Weil ich so vergesslich bin und eine Erinnerungsstütze brauche. Weil ich für die gemalten Bilder immer so lange gebraucht habe. Weil ich so gerne Flächen in Punkte, Linien und Flächen einteile und farbig gestalte. Weil ich angeben will, wo ich schon überall war. Weil ich Andere an meinen Erlebnissen teilhaben lassen will. Weil es sich so gut mit meinen anderen Leidenschaften, dem Motorradfahren, und Reisen verbinden lässt. Weil es gesund ist, sich zu bewegen. Weil ich auch EDV-Freak bin und es großartig finde, was man aus den digitalen Fotos alles machen kann. Weil es halt einfach Spaß macht. Wahrscheinlich ist die richtige Antwort von jedem ein bisschen was.

Ich bin 1959 in München geboren. Während meines Architekturstudiums hatte ich schon mal mit der analogen Fotografie begonnen und es damals aber nicht intensiviert, sondern später eher beruflich zu Dokumentationszwecken eingesetzt. Als die digitale Fotografie aufkam, machte ich meiner Frau eine Nikon D60 zum Weihnachtsgeschenk. Sie war schon lange begeisterte Fotografin und immer mit einer uralten analogen Kamera unterwegs. Mit der neuen Kamera bekam ihre Leidenschaft einen gehörigen Schub und sie versuchte immer wieder, auch mich zu überreden. Schließlich würde es zu zweit mehr Spaß machen und es muss nicht immer einer warten. Ich lehnte es lange ab, weil ich wusste, dass es ein zeitintensives Hobby ist. Wir malten ja auch beide noch und ich töpferte zwischendurch immer wieder. Beruflich fotografierte ich mittlerweile natürlich auch digital, aber eben nur zur Dokumentation und ohne weitere Bearbeitung oder gestalterischen Anspruch. Erst als ich mir 2016 eine Nikon D7200 zulegte, konnte ich nicht mehr widerstehen und es reizte mich die Möglichkeiten der Kamera und der Bildbearbeitung für die private Fotografie zu nutzen. Ein halbes Jahr später wurde es mit der Nikon D750 die erste Vollformatkamera und seit Ende 2017 fotografiere ich mit einer D850 und neuerdings auch mit einer Fuji X-T3. Und es kam, wie es kommen musste – jetzt habe ich keine Zeit mehr zu arbeiten und muss mich voll und ganz der Fotografie widmen. Und wenn ich im Netz die Riesenmenge an gigantisch tollen Fotos sehe, weiß ich, dass es noch viel zu lernen gibt und eine Menge Luft nach oben ist.